Glossar

Ablation

Präzise chirurgische Gewebeentnahme, häufig mit Laser.

Anophtalmie

Fehlen des Augapfels und des Augengewebes der knöchernen Augenhöhle.

Vorderkammer

Flüssigkeit, die den Raum zwischen der Iris und der innersten Schicht der Hornhaut, dem Endothel, füllt.

Glaskörperflüssigkeit

Dünne, wässrige und durchsichtige Gewebeschicht, die den Raum zwischen der Hornhaut und der Iris ausfüllt (Vorderkammer).

Ambliopie

Nicht korrigierbarer Verlust der Sehkraft eines normal aussehenden Auges. Es ist üblich als „faules Auge“ bekannt und kann aus verschiedenen Gründen entstehen.

Blepharoplastie

Auch bekannt als chirurgische Anhebung des Augenlides. Entfernung der überschüssigen Haut und des überschüssigen Gewebes der Ober- und Unterlider.

Choroidea (Aderhaut)

Blutgefäßschichten, die den hinteren Teil des Auges versorgen.

Ziliarkörper

Der Ziliar- oder Strahlenkörper liegt direkt hinter der Iris und produziert das Kammerwasser.

Bindehaut

Feines und durchsichtiges Gewebe, das die äußere Oberfläche des Auges abdeckt.

Hornhaut (Cornea)

Kuppelförmiges, durchsichtiges Fenster, das die Stirnseite und den Mittelteil des Auges abdeckt.

Hornhautverpflanzung Entfernung der beschädigten Hornhaut und deren Ersetzung durch ein gespendetes Gewebe, um die Sehkraft zurückzugewinnen.

Kranzförmiges Augenbrauenlifting

Anhebung der Augenbraue durch einen Einschnitt direkt am Haaransatz .

Dacryocystorhinostomie (DCR)

Chirurgischer Eingriff zur Schaffung eines Durchgangs zwischen dem Tränensack und der Nasenhöhle, damit die Tränen abfließen können.

Diabetische Retinopathie

Die Wirkung der Diabetes auf das Auge.

Direktes Augenbrauenlifting

Anhebung der Augenbrauen durch Entfernung des Hautüberschusses über den Augen.

Reparation des Ektropiums

Chirurgische Reparation eines nach innen gedrehten Lides.

Enukleation

Entfernung des gesamten Auges.

Esotropie

Wenn ein Auge nach innen zur Nase hin gekehrt ist (Nasenschielen).

Exotropie

Wenn ein Auge nach außen zu den Ohren hin gekehrt ist (Auswärtsschielen).

Extraokulär

Außerhalb des Auges.

Extraokuläre Muskeln

Sechs kleine Muskeln um das Auge herum, die gemeinsam zur Kontrolle der Augenbewegungen arbeiten.

Eviszeration

Herausnahme oder Entleeren des Augeninhaltes (Iris, Linse, Kammerwasser, Netzhaut und Choroidea), sodass eine Sklera-Tasche übrig bleibt.

Lider

Sie schützen die Augen vor Umwelteinflüssen, Verletzungen und Licht. Ferner halten sie die Oberfläche der Hornhaut weich, weil sie die Tränen im gesamten Auge verbreiten.

Fovea (Sehgrube)

Zentralster Teil der Makula. Es handelt sich hierbei um einen winzigen Bereich, den zentralen Punkt des schärfsten Sehens.

Basedow-Krankheit

Störung, die eine Schilddrüsenüberfunktion, Anschwellen und Stauung der Augenmuskeln verursachen, sodass das Auge hervortritt und anormal groß wirkt.

Weitsichtigkeit

Schwierigkeit, nah zu sehen. Sie entsteht, wenn das ins Auge tretende Licht an einem Punkt hinter der Netzhaut anstatt direkt auf der Netzhaut konvergiert.

Intraokulär

Im Auge.

Involutiv

Stufenweise und fortschreitende Disfunktion der Organe und Gewebe durch Alterung.


Iris

Farbiger Teil des Auges, der die Lichtstufen im Augeninneren kontrolliert.

Keratoplastie

Plastische Chirurgie der Hornhaut, Hornhautverpflanzung.

Tränensäcke

Medizinischer Begriff für den Sack, in den die Tränen laufen.

Linse

Die normalerweise helle Augenlinse liegt hinter der Iris und vor der Glaskörperflüssigkeit. Sie fokussiert die Lichtstrahlen in den hinteren Teil des Auges.

Makula

Sie liegt in der Mitte der Netzhaut. Es handelt sich um einen kleinen und sehr sensiblen Teil der Netzhaut, um die Stelle des zentralen, schärfsten Sehens.

Kurzsichtigkeit

Probleme, weit zu sehen. Sie entsteht, wenn Gegenstände in der Ferne verschwommen gesehen werden, da die Bilder auf die Frontseite der Netzhaut anstatt direkt auf die Netzhaut projeziert werden.

Ductus nasolacrimalis

Endkanal des Tränenausgangs. Er beginnt am Tränensack und entleert die Tränen in der Nase.

Neovaskularisation

Anormale Wucherung neuer Blutgefäße im Auge.

Okulär

Das Auge betreffend.

Sehnerv

Er überträgt elektrische Impulse der Netzhaut zum Gehirn. Er ist mit dem hinteren Teil des Auges in der Nähe der Makula verbunden.

Phakoemulsifikation

Bei dem als „Phako“ üblich bekannten Verfahren wird die körpereigene, mit grauem Star befallene Augenlinse durch Ultraschallvibrationen fragmentiert und durch eine synthetische Linse ersetzt.

Vorderkammer

Kleiner Raum hinter der Iris und gegenüber der Aufhängung der Linse und den Ziliarprozessen.

Ptose

Medizinische Störung, die aus einer übermäßigen Senkung des Oberlides besteht.

Pupille

Öffnung im Zentrum der Iris. Die Pupillengröße bestimmt die Lichtmenge, die in das Auge eintritt.

Netzhaut (Retina)

Gewebeschicht, die das Innere des hinteren Augenpols abdeckt. Die Netzhaut hat Millionen Fotorezeptoren, die das Licht in Bilder umsetzen.

Sklera

Üblich bekannt als „Augenweiß“; festes und trübes Gewebe (auch Lederhaut genannt) als äußere Schutzabdeckung.

Chirurgie für den Strabismus (Schielen)

Chirurgische Anpassung der instabilen extraokulären Muskeln.

Tränenfilm

Die Tränen bestehen aus einer inneren Schleimschicht, einer wässrigen Schicht in der Mitte und einer äußeren Fettschicht.

System zur Tränenerzeugung

Es besteht aus drei Schichten: Öl, Wasser und Schleim, die von den Augenwimperdrüsen, der Tränendrüse und den Bindehautzellen produziert werden.

Trabekuläres Maschenwerk

W inkelförmige Struktur, über die das Kammerwasser des Auges austritt .

Glaskörperflüssigkeit

Durchsichtige, gelartige Substanz am hinteren Pol, das die zentrale Augenhöhle ausfüllt.

Zonulafasern

Faserprozesse, die vom Ziliarkörper bis zur Kapsel der Augenlinse reichen. Die Zonulafasern halten die Augenlinse in ihrer normalen Stellung.

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